LNG Gasversorgung

Standard-Ausführung

Unsere standard LNG Regasifizierungsanlagen wurden konzipiert, um die Flüssigphase in Gasphase umzuwandeln und den Druck zu mindern. Weiterhin bieten wir eine Option für die Odorierung.

Übersicht von LNG-Gasversorgungsanlagen mit Standardleistungen.

Type / Model Nm3/h MWt/h Kg/h Pick
FAS-CN-500 Up to 500 4,6 400 20% short time
FAS-CN -1000 Up to 1000 9,3 800 20% short time
FAS-CN -1500 Up to 1500 13,9 1 200 20% short time
FAS-CN -2000 Up to 2000 18,6 1 600 20% short time
FAS-CN -2500 Up to 2500 23,2 2 000 20% short time
FAS-CN -3000 Up to 3000 27,9 2 400 20% short time
FAS-CN -3500 Up to 3500 32,6 2 800 20% short time
FAS-CN -4000 Up to 4000 37,2 3 200 20% short time

Anlagen mit abweichenden Leistungen sind auf Anfrage lieferbar.

Funktionsbeschreibung

Ein typisches Lager- und Regasifizierungssystem-Layout. Auch die Anzahl der mitgelieferten Verdampfer und Regler ist unterschiedlich als im Layout gezeigt. Dies dient lediglich dazu, die Grundzusammensetzung eines solchen Systems zu zeigen.

Hauptkomponenten der Anlage:

  1. Atmosphärische Verdampfer

Die Verdampfer sind umgebungsluftbeheizt, Aluminium-Star-Fin-Typ, die jeweils für den Dauerbetrieb bei einer Umgebungstemperatur auf Meereshöhe von +4 °C, einer relativen Luftfeuchtigkeit von 79 % und einer minimalen Windgeschwindigkeit von 1 m/s ausgelegt sind.

Unmittelbar nach dem Start nähert sich die Gastemperatur der Umgebungstemperatur, jedoch kann die Temperatur nach 8 Betriebsstunden auf 20 °C unter die Umgebungstemperatur fallen. Für Ihre Kapazität empfehlen wir die Verwendung von 2 Verdampfereinheiten (2 Verdampfer pro Einheit), welche alle 8 Stunden im Wechsel betrieben werden.

  1. Regel- und Umschalteinheit

Die Regeleinheit wird auf einem Stahlrahmen aufgebaut. Die Rohrleitungen, Ventile und Instrumente werden in diesen Umfang aufgenommen und alle Rohrleitungen und Materialien werden unterstützt. Der Rahmen enthält Hebeösen zum einfachen Anheben und Installieren. Der Stahlrahmen wird beschichtet und mit einem Schneedach ausgestattet.

  1. Wechselautomatik des Verdampfersystems

Der Temperatursensor TE-02 überwacht in Kombination mit dem in der SPS programmierten Temperaturregler ständig die Gas-Austrittstemperatur des betriebenen Verdampfers. Mit der Zeit wird diese Temperatur unter den Sollwert fallen. Sobald die Temperatur unter die Warntemperatur (-10°C Werkseinstellung) fällt, schaltet die SPS sofort die Ventile um.

Zuerst öffnet das geschlossene Ventil (z. B. Ventil 1), bis der Positionsschalter, der die offene Position anzeigt, ein Signal an die SPS sendet. Dieses Signal löst einen 5 Sekunden Verzögerungstimer aus, der das geöffnete Ventil (Ventil 2) nach seiner Laufzeit schließt.

Aufgrund dieser Reihenfolge gibt es bei jedem Umschaltvorgang immer einen kurzen Zeitraum, in dem beide Ventile geöffnet sind, wodurch verhindert wird, dass ein Abfall des Gasflusses auftritt.

Bei geringem Gasfluss durch die Verdampfer ist es möglich, dass die Austrittstemperatur nie unter die Warntemperatur fällt. Um lange Arbeitszeiten zu vermeiden, werden auch die Verdampfer in regelmäßigen Abständen umgestellt.

Daher sollte in der SPS des Kunden ein stufenlos einstellbarer Timer programmiert werden, der das System unabhängig vom Temperaturregler umschaltet

Wenn die Temperatur weiter sinkt und das Schalten nicht hilft, schaltet sich das Gerät ab, wenn der Temperatursensor TE-02 die Alarmtemperatur erreicht (-30°C Werkseinstellung).

  1. Druckregler

Um für einen konstanten Gasdruck in der Ausgangsleitung zu sorgen, sind mechanisch betätigte selbsttätige Druckregler (2St.) hinter dem Erhitzer installiert. Die Regler werden von einem federbelasteten Pilotventil betrieben, das manuell auf den erforderlichen Ausgangsdruck eingestellt wird (angenommen 4 barg – bei Bestellung anzugeben).

Um zu verhindern, dass nachgeschaltete Geräte Hochdruckgas ausgesetzt werden, ist ein federbelastetes Absperrventil in die Druckregler integriert. Der Sollwert des Ventils wird durch Einstellen der Federspannung eingestellt.

Bypassleitung mit manuellem Regulierventil ist installiert, um Druckregelventile für Reparatur/Austausch herauszunehmen.

  1. Abschaltung bei niedriger Temperatur

Um zu verhindern, dass nachgeschaltete Rohrleitungen und Geräte aus Kohlenstoffstahl Niedertemperaturgas ausgesetzt werden, wird ein Niedertemperatur-Absperrventil installiert. Das Ventil wird von der SPS betrieben und durch eine „2oo3“-Signalisierung einer niedrigen Gastemperatur ausgelöst.

Die Temperatursensoren TE-03, TE-04 und TE-05 werden ständig von der SPS interpretiert und jeder Wert mit dem Mittelwert der drei Sensoren verglichen. Sobald zwei der drei Sensoren eine Temperatur unterhalb des Alarmsollwerts (+0 °C Werkseinstellung) erkennen, sollte die SPS das Ventil schließen. Wenn die erkannte Temperatur unter den eingestellten Warnwert fällt (+5°C Werkseinstellung) sollte ein Alarm gegeben werden.

  1. Odorieranschlüsse

Im zentralen Gasauslass werden ΔP-Odorierungsanschlüsse platziert. Bitte beachten Sie: Der Behälter ist nicht im Angebot enthalten. Als Option wird ein automatisches Odoriersystem vorgeschlagen.

  1. Alarme

Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, ist das System in der Lage, mehrere Alarmsituationen zu erkennen. Alle Alarme werden auf dem Touchscreen der SPS sichtbar gemacht. Es stehen auch 2 potentialfreie Kontakte zur Verfügung, einer für ein Alarmsignal und einer für ein Laufsignal.

  1. Kontrollsystem

Das gesamte System wird über eine Siemens S7-1200 SPS gesteuert, die im Schaltschrank montiert ist. Das Panel muss in einer sicheren Zone platziert werden.

Die SPS-Software steuert alle wesentlichen Funktionen, wie (nicht beschränkt auf):

  • Messung
  • ESD
  • Drucktank
  • Tank nivellieren
  • Temperatur LNG/NG
  • Betätigung von Ventilen

Das Notabschaltsystem ist im Steuerungssystem enthalten. Das Steuersystem aktiviert die fest verdrahtete Notabschaltung durch die folgenden Fehler:

  • Gasdetektion
  • Erkennung von Kaltlecks
  • Leistungsverlust
  1. Elektrische Heizung

Beschreibung: Zylindrischer Behälter aus Edelstahl mit Ein- und Auslassflansch, elektrisch beheiztes Element ist im Inneren des Behälters montiert und in direktem Kontakt mit dem Erdgas. Edelstahlbehälter mit Edelstahlfüßen, Heizung kann im (Ex) II 2G Ex de IIC T3-Bereich aufgestellt werden.

Übertemperaturschutzsensoren (STB) (High-High):

Um die Elemente vor Überhitzung zu schützen, wird ein Kapillarthermostat mit manueller Rückstellung an die Heizelementoberflächen am heißesten Teil des Heizelements geklemmt. Im Falle einer Überhitzung schaltet der Thermostat die Stromzufuhr zum Heizbündel ab (Heizungsauslösung High-High). Die Heizung kann nur nach einem manuellen Reset neu gestartet werden. Der Thermostat ist mit einem 1-poligen Öffner ausgestattet und schaltet die Leistung indirekt (mit dem Steuerstromkreis verdrahten). Einstellung: 190°C

Mechanische Installation

Die mechanische Installation erfordert 2 mechanische/elektrische Mitarbeiter für 2-3 Arbeitswochen.

Abnahme, Inbetriebnahme, und Schulung

Für die Abnahme und Inbetriebnahme ist 1 Inbetriebnahmetechniker für 1 Arbeitswoche erforderlich.

Die Schulung erfordert 1 Ingenieur für 1-2 Arbeitstage (je nach Umfang).

Kompakt-Ausführung (Container)

Unsere Regasifizierungs-Anlagen in Containerbauweise wurden konzipiert, um die Flüssigphase in Gasphase umzuwandeln und den Druck zu mindern. Weiterhin bieten wir eine Option für die Odorierung.

Leistung [kW/h] Maße Tankrahmen [ft] Leistung Verdampfer [Nm³/h] Verdampferfläche [m³]
1.500 10" 150 66
4.000 20" 450 178
7.000 30" 800 289
10.000 40" 1.150 445